Zug ist ein Kanton in der Schweiz, der im 18. Jahrhundert zu den wichtigsten Handelszentren des Landes gehörte. In dieser Zeit gab es auch verschiedene private Postdienste in Zug, die von Hand geschriebene Briefe beförderten. Die bekanntesten davon waren die Botenpost und die Fahrpost.
Die Botenpost in Zug wurde im 17. Jahrhundert von den örtlichen Behörden gegründet und betrieb ein Netzwerk von Boten, die Briefe und Pakete zwischen Zug und den umliegenden Städten transportierten. Die Boten waren oft zu Fuss oder auf Pferden unterwegs und trugen die Post in Säcken oder Körben bei sich. Die Gebühren für diesen Dienst wurden vom Empfänger bezahlt und variierten je nach Entfernung und Gewicht der Sendung.
Im 18. Jahrhundert wurde die Fahrpost in Zug eingeführt, die von einem Privatunternehmen betrieben wurde. Diese Postdienstleistung bot einen schnelleren Transport von Briefen und Paketen als die Botenpost und nutzte Pferdekutschen, um die Sendungen zu befördern. Auch hier wurden die Kosten vom Empfänger bezahlt und variierten je nach Entfernung und Gewicht der Sendung.
Während der Zeit der Vorphilatelie in Zug gab es noch keine offiziellen Postwertzeichen, sondern die Gebühren wurden direkt vom Empfänger entrichtet. Erst mit der Einführung der Postwertzeichen im Jahr 1843 wurde ein einheitlicher Tarif für den Versand von Briefen und Paketen in der Schweiz festgelegt.
Heute hat sich der Postdienst in Zug und der Schweiz insgesamt stark weiterentwickelt, und es gibt eine Vielzahl von Dienstleistungen, darunter Brief-, Paket- und Expressversand, sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.
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04.07.1837 Zug - Schwyz WI 3946 / 3 FRANCO Stempel unten rechts
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Vorphilatelie Beleg Fribourg - Zug vom 29.10.1804
29.10.1824 Zug - Schwyz Leitweg Zug - Arth - Schwyz Gotthardpost
19.Juni 1822 Zug - Schwyz Sustmeister Bucher Schiffspost Leitweig: Zug-Arth-Schwyz Gotthardbote WI3944/7
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31.10.1820 Zug - Lausanne von Martin Spillmann Absender an Herr Eduard StadlinLeitweig: Zug - Aarau - Bern -Frybour Solothurner Bote